Fairvalue folgen
Buchrezension
Im Jahr 2007 landete Martin Weber mit „Genial einfach investieren“ einen Bestseller. Jetzt legt der Finanzprofessor zusammen mit vier Kollegen einen konkreten Ratgeber für Geldanleger vor. Darin skizzieren die Autoren eine einfache Vermögensstrategie mit ETF, die für jedermann umsetzbar ist.
Festverzinsliche Wertpapiere
Die Aktienmärkte stehen im Fokus der meisten Anleger. Über Anleihen wissen sie wenig. Dabei können auch festverzinsliche Wertpapiere eine tragende Rolle in diversifizierten Portfolios spielen. Die Unterschiede zwischen einzelnen Anleihen-ETF sind allerdings groß. Ein Wegweiser durch den Bonds-Dschungel.
Anlagestrategie
Anleger, die das Risiko ihres ETF-Portfolios senken wollen, haben es schwer. Sichere Anlagen, die sich zur Diversifikation eignen und noch Rendite abwerfen, sind rar gesät. Fairvalue diskutiert die Vor- und Nachteile verschiedener Portfoliobausteine wie Tagesgeld, Festgeld und Euro-Staatsanleihen.
Steuertipp
Kursstürze an den Börsen ziehen Anlageportfolios in die Tiefe. Durch Verkäufe und anschließende Rückkäufe lassen sich Verluste nutzen, um Steuerzahlungen aufzuschieben, ohne dass dabei in die langfristige Anlagestrategie eingegriffen werden muss.
Jeden Sonntag. Kostenlos Besser anlegen mit fundiertem Finanzwissen
Geldanlage
Der ETF-Sparplan ist in den vergangenen Jahren zu einem Massenprodukt geworden. Doch vielen Anlegern ist nicht klar, worauf es beim Aktienfondssparen ankommt. Fairvalue beleuchtet Fakten, die Sparer noch nicht kennen – und zeigt, wie sie mehr aus einem ETF-Sparplan herausholen.
Aktien
Hinter dem Begriff Smart Beta, auch Factor Investing genannt, verbergen sich von Wissenschaftlern erforschte Aktienstrategien. Diese regelbasierten Anlagekonzepte sollen langfristig höhere Renditen als der Marktdurchschnitt liefern. Fairvalue zeigt, welche Faktoren in der Vergangenheit erfolgreich waren und wie sich Smart-Beta-ETF in ein Portfolio integrieren lassen.
Aktienprognosen für zwölf Monate haben so gut wie keine Aussagekraft. Doch aus dem Shiller-KGV und dem Kurs-Buchwert-Verhältnis lassen sich langfristige Renditeerwartungen ableiten. Danach werden die Aktienerträge in den USA sinken. Europa und die Emerging Markets bieten deutlich mehr Potential.
Geldpolitik
Von vielen Politikern und anderen Kritikern wird die Europäische Zentralbank (EZB) für den Niedrigzins und die „Enteignung der Sparer“ verantwortlich gemacht. Doch monokausale Erklärungen werden dem Phänomen nicht gerecht. Vielmehr drücken eine Reihe weiterer Faktoren das Zinsniveau, schreiben die Ökonomen Clemens Fuest und Timo Wollmershäuser.
Analyse
Sollte man einen größeren Geldbetrag auf einmal investieren oder lieber nach und nach in den Markt einsteigen? Das ist eine der meistdiskutierten Fragen unter Anlegern. Eine Datenanalyse zeigt, dass diejenigen, die auf den sogenannten Cost-Average-Effekt spekulieren und scheibchenweise anlegen, meist schlechter abschneiden als eine All-in-Strategie.
Zum Jahresende geben die Finanzhäuser ihre Vorhersagen für die kommenden zwölf Monate ab, die Zeitungen und Magazine bereitwillig drucken. Dieses Ritual wiederholt sich alljährlich, obwohl alle Beteiligten wissen, dass Punktprognosen nicht mehr als ein Schuss ins Blaue sind. Das Nachsehen haben schlecht informierte Anleger.
Crash-Propheten
Mit haarsträubenden Prognosen katapultierten sich die Crash-Propheten Matthias Weik und Marc Friedrich auf die Bestsellerlisten und in die Medien. Dass sich ihre Vorhersagen bisher allesamt als falsch erwiesen, scheint niemanden zu interessieren. Wer den Ratschlägen der beiden Finanzberater folgte, erlitt in den vergangenen Jahren einen realen Verlust, während kluge Anleger ein Vermögen verdienten.
Die sogenannte Momentum-Strategie setzt auf die renditestärksten Aktien der jüngeren Vergangenheit. Dieses naive Handelskonzept erzielte in den zurückliegenden Jahrzehnten überdurchschnittliche Gewinne. Privatanleger können bequem mit börsengehandelten Indexfonds (ETF) auf den Momentum-Faktor setzen.
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