High-Yield-Bonds

auch Hochzinsanleihen, Ramschanleihen oder Junk-Bonds genannt

sind Anleihen von Staaten oder Unternehmen mit unterdurchschnittlicher bis schlechter Kreditwürdigkeit. High-Yield-Bonds sind schwankungsanfälliger als Anleihen mit guter Bonität. Außerdem ist ihre Ausfallwahrscheinlichkeit höher. Einzelne Hochzinsanleihen sind zu riskant für Kleinanleger. Für sie kommen nur High-Yield-Fonds infrage, die das Risiko über eine Vielzahl von High-Yield-Bonds verteilen.

Börsengehandelte Indexfonds (ETF), die breit gestreute High-Yield-Bonds-Indizes nachbilden, eignen sich sehr gut zur Diversifikation eines Portfolios. Mehr dazu lesen Sie in dem Beitrag zu Anlageklassen.

© Fairvalue, aktualisiert am 23.10.2019

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