Fairvalue folgen
Anlagestrategie
Auf die Zusammensetzung des MSCI-World-Index haben einzelne Anleger keinen Einfluss. Die Gewichtung der Länder und Sektoren folgt schlicht der Marktentwicklung. Wer das Aktienrisiko steuern will, ist mit Sektor-ETF gut beraten. Wie man sie einsetzt, zeigt die Fairvalue-Strategieanalyse.
Fachleute empfehlen unisono einem Anlageportfolio höchstens 5 bis 10 Prozent Gold beizumischen. Doch diese Faustregel brachte in der Vergangenheit keine guten Ergebnisse, zeigt eine Datenanalyse von Fairvalue. Die Untersuchung legt ein anderes Mischungsverhältnis nahe und liefert neue Einblicke in eine missverstandene Anlageklasse.
Analyse
Der Buchautor und Vermögensverwalter Gerd Kommer zählt zu den populärsten Geldanlageexperten in Deutschland. Doch seine Analysemethoden sind bisweilen fragwürdig. Mit dubiosen Behauptungen und willkürlich ausgewählten Daten redet der gefragte Fachmann die Anlageklasse Gold schlecht.
Ratgeber
Bevor Sie Ihr persönliches Anlageportfolio zusammenstellen, ist es nützlich, sich mit den wichtigsten Grundsätzen der Geldanlage vertraut zu machen. Diese Leitlinien helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, und bewahren Sie vor falschen Versprechungen und unrealistischen Erwartungen.
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Indexreform
Zehn zusätzliche Unternehmen sind in den Dax eingezogen. Viele Marktbeobachter meinen, dass die Vergrößerung zu geringeren Wertschwankungen führen werde. Andere erwarten dagegen steigende Risiken. Analysen von Fairvalue zeigen: Für beide Behauptungen gibt es wenig Anhaltspunkte.
Edelmetalle
Gold eignet sich ausgezeichnet zur Diversifikation von Portfolios und brachte in der Vergangenheit eine akzeptable Rendite. Andere vorteilhafte Eigenschaften, die dem Edelmetall regelmäßig nachgesagt werden, sind mehr Dichtung als Wahrheit, zeigen Datenanalysen. Das gilt etwa für den vermeintlichen Schutz vor Inflation.
Eine gute Diversifikation ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine erfolgreiche Portfoliostrategie. Das ist ein alter Hut. Doch Privatanleger handeln meistens nicht danach, wie Studien zeigen. Die Folgen sind unnötig hohe Risiken im Portfolio und meist geringere Renditen.
Welche Anlageklassen sollten in einem robusten Portfolio enthalten sein? Fairvalue hat elf Bausteine zusammengestellt, aus denen Privatanleger gut diversifizierte Depots konstruieren können.
Diversifikation
Schwellenländeranleihen locken mit hohen Zinsen. Doch als Ersatz für sichere europäische Staatsanleihen sind sie viel zu riskant. Stattdessen machen Emerging-Markets-Bonds im Portfolio eine gute Figur, wenn Anleger sie dem Aktienanteil beimischen.
Banken raten Anlegern häufig zu Goldprodukten, bei denen das Währungsrisiko abgesichert ist. Doch was angeblich zum Wohle des Kunden ist, gereicht ihm eher zum Nachteil. Wie so oft profitiert vor allem der Produktanbieter, der an der Absicherung verdient.
Anders als auf den internationalen Aktienmärkten gibt es im Devisenhandel immer Gewinner – auch bei Crashs wie während der Finanzkrise 2008. Anleger, die Währungen geschickt in ihren Portfolios einsetzen, können ihre Diversifikation verbessern und ihre Rendite gemessen am Risiko erhöhen. Das zeigen verschiedene Untersuchungen.
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