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Fondssparplan

Geeignet für fast alle Anleger, die langfristig ein Vermögen aufbauen wollen.

Der Fondssparplan gehört bei Bankberatern zu den beliebtesten Produkten. Tatsächlich gibt es gute Argumente für diese Sparform: Man kann damit sehr flexibel regelmäßig sparen – und das auch mit wenig Geld. Denn bei Fondssparplänen ist schon ein Einstieg ab 25 Euro pro Monat möglich. Diese Ratensparverträge mit flexibler Laufzeit gibt es für unterschiedliche Arten von Fonds, darunter Aktienfonds, Rentenfonds und Mischfonds. Es gibt diese Fonds als aktive gemanagte Varianten oder als börsengehandelte Indexfonds (ETF). Der Sparer erwirbt mit seinen Einzahlungen regelmäßig Anteile an diesen Fonds. Mit denen partizipiert er an Kursänderungen der Wertpapiere im Fonds und ist an Dividenden und Zinserträgen beteiligt, die der Fonds erwirtschaftet.

Wie Sie ein fast unschlagbares ETF-Portfolio zusammenstellen und managen, zeigt Finanzjournalist und Fairvalue-Herausgeber Markus Neumann in seinem neuen Buch. Darin verdichtet er aktuelle Erkenntnisse der Finanzmarktforschung und eigene exklusive Datenanalysen zu einem konsistenten Ratgeber für Anleger, die ihren Erfolg nicht dem Zufall überlassen wollen. (Gebundenes Buch 215 x 140 x 25 mm, 256 Seiten, ISBN: 978-3-94689659-3). Blick ins Buch

Renditechance

Sie hängt von der Art des Fonds ab. Am renditestärksten sind Aktienfonds, die sich besonders für jüngere Anleger mit langem Sparhorizont zum Vermögensaufbau eignen. Weniger Chancen, dafür mehr Sicherheit bieten Rentenfonds. Mischfonds liegen irgendwo dazwischen.

Sicherheit

Die Renditen eines Sparplanes sind grundsätzlich nicht sicherer als die einer Einmalanlage in einen Fonds. Bei Letzterer besteht allerdings im Gegensatz zu einem Sparplan die Gefahr, dass Sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt einsteigen, wenn etwa Aktien gerade auf einem Höhepunkt sind, und bei einem darauffolgenden Kurseinbruch einen Teil ihres Geldes verlieren.

Dieses Problem ist in den ersten Jahren eines Sparplans zu vernachlässigen, weil Sie sukzessive anlegen. Dafür ist aber der Ausstieg heikel. Nach beispielsweise 15 Jahren hat sich eine hohe Summe angesammelt, die dann vollständig mit den Kursen schwankt. Falls die Kurse ausgerechnet dann stark fallen, wenn Sie an Ihr Geld wollen, büßen Sie einen erheblichen Teil der Rendite ein. Es ist deshalb ratsam, im letzten Viertel der geplanten Anlagedauer die Kursentwicklung zu beobachten und bei hohen Kursen nach und nach von Aktien in sicherere Anlagen wie Rentenfonds oder Festgeld umzuschichten. Haben Sie die gewünschte Sparsumme schneller erreicht als geplant, können Sie sich Ihr Kapital aus dem Aktienfondssparplan auch vollständig auszahlen lassen, um Ihre Gewinne zu sichern.

Flexibilität

Fondssparpläne sind das flexibelste Ratensparprodukt am Markt. Es ist möglich, die Höhe der Raten zu variieren, mit den Zahlungen ganz auszusetzen oder zusätzliche Beiträge einzuzahlen. Sie müssen sich auf keine bestimmte Laufzeit festlegen und können Ihre Fondsanteile jederzeit ganz oder teilweise verkaufen. Geeignet sind sie aber vor allem für alle, die langfristig sparen möchten.

Empfehlung

Bei Aktienfondssparplänen sollten Sie auf ETF setzen, die international anlegen. Eine gute Wahl für einen ETF-Sparplan sind beispielsweise Indexfonds auf die Weltaktienindizes MSCI World  und MSCI All Country World Index. Eine weitere Option ist der Stoxx Europe 600. ETF auf die genannten Indizes sind geeignete Bausteine für ein gemischtes Anlageportfolio, weil sie die Risiken besonders breit streuen.

Wer viel sparen will, sollte mehrere ETF-Sparpläne für verschiedene Fonds abschließen. Wer wenig sparen kann, kann statt monatlicher auch vierteljährliche Zahlungsweise vereinbaren, zum Beispiel 50 Euro alle drei Monate. Mehr zum Thema Sparplan lesen Sie in unserem Beitrag ETF-Sparplan.

© Fairvalue, aktualisiert am 09.05.2020

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