- Anzeige -

geeignet - Sonne

Riester-Bausparvertrag

Geeignet für Sparer, die eine Immobilie kaufen oder ein Haus bauen wollen.

Ein Riester-Bausparvertrag funktioniert genauso wie ein normaler Bausparvertrag. Von ihren ungeförderten Schwestertarifen unterscheiden sie sich fast nur durch die staatliche Förderung: In der Sparphase bekommt der Riester-Sparer Zulagen und eventuelle Steuervorteile auf seine Sparbeiträge (mehr dazu Riester-Rente).

In der Darlehensphase kann er die Förderung für die Tilgung des Bauspardarlehens beantragen. Dadurch spart er mehr Eigenkapital an als mit einem ungeförderten Bausparvertrag. Er kommt in seiner Finanzierung mit einem kleineren Kredit aus, kann ihn schneller tilgen und spart Zinsen. Deshalb sind Riester-Bausparverträge für den Bau oder Kauf der eigenen vier Wände besser geeignet als ungeförderte Verträge.

Sonst unterscheiden sich die Riester-Bausparverträge nur in Details von klassischen Bausparverträgen. So wird die Abschlussgebühr nicht sofort fällig, sondern auf fünf Jahre verteilt. Die Tarifbedingungen müssen vorsehen, dass der Bausparer sein Darlehen spätestens bis zu seinem 68. Lebensjahr tilgt. Und theoretisch lassen die geförderten Tarife auch die Möglichkeit zu, bis zur Rente Sparbeiträge zu zahlen und sich das Guthaben anschließend in eine lebenslange Rente umwandeln zu lassen. Wegen der niedrigen Guthabenzinsen wird das aber kaum zu empfehlen sein.

Wie ein gewöhnlicher Bausparvertrag lohnt sich auch ein Riester-Bausparvertrag nur, wenn der Sparer später das günstige Bauspardarlehen nutzen kann. Ein Riester-Bausparvertrag darf allerdings nur für den Bau, Kauf oder altersgerechten Umbau einer selbstgenutzten Immobilie und deren Entschuldung verwendet werden. Vermietete Immobilien oder eine Modernisierung werden nicht gefördert (siehe Wohn-Riester).

Empfehlung

Riester-Bausparverträge sind wegen der staatlichen Förderung für den Bau oder Kauf selbstgenutzter Immobilien besser geeignet als ungeförderte Verträge. Wie andere Bausparverträge lohnen sie sich aber nur, wenn Sie später wirklich bauen oder kaufen. Ist das nicht sicher, ist ein Riester-Banksparplan die bessere Wahl. Bausparer können sich an den Testergebnissen der Zeitschrift Finanztest orientieren. Lassen Sie sich von den Bausparkassen, die dort gut abgeschnitten haben, individuelle Angebote erstellen.

© Fairvalue, aktualisiert am 04.01.2019

Beitrag teilen

Alle Finanzprodukte in der Übersicht

Aktuelle Beiträge

Geldanlage

Smart Beta entdeckten Wissenschaftler

Aktien

Smart Beta – Kann Wissenschaft den Markt schlagen?

Hinter dem Begriff Smart Beta, auch Factor Investing genannt, verbergen sich von Wissenschaftlern erforschte Aktienstrategien. Diese regelbasierten Anlagekonzepte sollen langfristig höhere Renditen als der Marktdurchschnitt liefern. Fairvalue zeigt, welche Faktoren in der Vergangenheit erfolgreich waren und wie sich Smart-Beta-ETF in ein Portfolio integrieren lassen.

Börsencrash - Wie Sie Kursstürze am Aktienmarkt meistern

Anlagestrategie

Börsencrash – Wie Sie Kursstürze am Aktienmarkt meistern

Nichts fürchten Anleger mehr als einen Börsencrash. Aus Angst vor Verlusten, treffen sie meist falsche Entscheidungen, wenn die Aktienkurse fallen und verlieren so viel Geld. Doch wie lässt sich ein Anlageportfolio souverän durch Krisen manövrieren? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Cost Average Effekt: Was bringt er?

Anlagestrategie

Cost-Average-Effekt: All-in-Strategie schlägt Salamitaktik

Sollte man einen größeren Geldbetrag auf einmal investieren oder lieber nach und nach in den Markt einsteigen? Das ist eine der meistdiskutierten Fragen unter Anlegern. Eine Datenanalyse zeigt, dass diejenigen, die auf den sogenannten Cost-Average-Effekt spekulieren und scheibchenweise anlegen, meist schlechter abschneiden als eine All-in-Strategie.