ungeeignet - Regenwolke

Fremdwährungskonto

sind vor allem für international agierende Unternehmen gedacht, die für die Abwicklung ihrer Geschäfte ausländische Währungen benötigen. Nicht erst seit Ausbruch der Euro-Krise interessieren sich aber auch Privatanleger für Fremdwährungskonten. Manche lassen sich von höheren Zinsen locken oder erwarten einen Kursanstieg der gewählten Währung gegenüber dem Euro. Viele wollen sich mit dem Umtausch ihres Geldes in eine andere Währung auch vor einem Zusammenbruch des Euro-Systems schützen.

Doch mehr als eine gefühlte Sicherheit können Anleger mit solchen Transaktionen nicht erreichen. Denn Währungsanlagen sind hochspekulativ. Wechselkurse schwanken zum Teil heftig. Sie werden von einer kaum überschaubaren Anzahl politischer und ökonomischer Faktoren beeinflusst, deren Entwicklung niemand vorhersehen kann. Deshalb lassen sich Wechselkurse auch nicht mit Sicherheit voraussagen.

Steigt der Euro entgegen den Erwartungen an, können Inhaber von Fremdwährungskonten herbe Verluste einfahren. Eine weitere unangenehme Begleiterscheinung: Die meisten Fremdwährungskonten verschlingen Kosten für den Geldumtausch und die Verwaltung, bringen derzeit aber häufig gar keine oder nur magere Zinsen ein. Wer sein Geld vor der Euro-Krise schützen will, sollte es besser über verschiedene Anlagen wie Aktienfonds, Rentenfonds, offene Immobilienfonds und Bankguthaben wie Festgeld oder Sparbriefe verteilen. Anleger, die auf Aktienfonds Welt setzen, kaufen automatisch eine große Zahl verschiedener Währungen mit ein, deren Kurse bei einer Zuspitzung der Krise in Europa gegenüber dem Euro steigen dürften.

© Fairvalue 30.10.2017

Beitrag teilen

Alle Finanzprodukte in der Übersicht

Aktuelle Beiträge

Geldanlage

Fondsvergleich: Die Ersten werden die Letzten sein

Anlagestrategie

Fondsvergleich: Die Ersten werden die Letzten sein

Beim Fondsvergleich wählen Anleger meist die aktiv gemanagten Aktienfonds, die in der jüngeren Vergangenheit die höchsten Renditen lieferten. Doch diese vermeintlichen Gewinnerfonds entwickeln sich in der Zukunft oft unterdurchschnittlich. Anleger fahren besser, wenn sie systematisch Verliererfonds auswählen.

ETF kaufen - nicht immer ohne Überraschungen, was den Börsenpreis angeht

Börsengehandelte Indexfonds

ETF kaufen und verkaufen – Versteckte Kosten schmälern die Rendite

ETF gelten als transparent, flexibel und kostengünstig. Doch in Wahrheit ist der Börsenhandel mit Indexfonds für Privatanleger schwer durchschaubar. Sie zahlen meist überhöhte Preise, wenn sie ETF kaufen. Und wer während Crashs verkauft, muss oft besonders hohe Abschläge auf den fairen Wert des Fonds hinnehmen.

Bei extrem hohem KGV sollte man einen Aktienmarkt auch mal links liegen lassen

Anlagestrategie

KGV – Was die Bewertungskennzahl über Aktien aussagt

In den USA sind Aktien so hoch bewertet wie vor dem Börsencrash im Jahr 1929 – gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das der Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller entwickelte. Viele Anleger fragen sich inzwischen, ob sie besser aussteigen sollten. Doch das ist möglicherweise die falsche Entscheidung.

Dossier

Kapitalanlage

Vorsicht Finanzberatung

Wenn es um Geldanlage geht, lassen sich die meisten Deutschen von ihrem Finanzberater einwickeln. Doch deren Anlagevorschläge sind oft nicht im Interesse des Kunden. Denn Banken empfehlen gerne die Produkte, an denen sie die höchsten Provisionen verdienen. Deshalb ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Wie Sie einen guten von einem schlechten Berater unterscheiden, lesen Sie in unserem Dossier.

Vorsicht Finanzberatung

PRODUKTCHECK