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Fremdwährungskonto

sind vor allem für international agierende Unternehmen gedacht, die für die Abwicklung ihrer Geschäfte ausländische Währungen benötigen. Nicht erst seit Ausbruch der Euro-Krise interessieren sich aber auch Privatanleger für Fremdwährungskonten. Manche lassen sich von höheren Zinsen locken oder erwarten einen Kursanstieg der gewählten Währung gegenüber dem Euro. Viele wollen sich mit dem Umtausch ihres Geldes in eine andere Währung auch vor einem Zusammenbruch des Euro-Systems schützen.

Doch mehr als eine gefühlte Sicherheit können Anleger mit solchen Transaktionen nicht erreichen. Denn Währungsanlagen sind hochspekulativ. Wechselkurse schwanken zum Teil heftig. Sie werden von einer kaum überschaubaren Anzahl politischer und ökonomischer Faktoren beeinflusst, deren Entwicklung niemand vorhersehen kann. Deshalb lassen sich Wechselkurse auch nicht mit Sicherheit voraussagen.

Steigt der Euro entgegen den Erwartungen an, können Inhaber von Fremdwährungskonten herbe Verluste einfahren. Eine weitere unangenehme Begleiterscheinung: Die meisten Fremdwährungskonten verschlingen Kosten für den Geldumtausch und die Verwaltung, bringen derzeit aber häufig gar keine oder nur magere Zinsen ein. Wer sein Geld vor der Euro-Krise schützen will, sollte es besser über verschiedene Anlagen wie Aktienfonds, Rentenfonds, offene Immobilienfonds und Bankguthaben wie Festgeld oder Sparbriefe verteilen. Anleger, die auf Aktienfonds Welt setzen, kaufen automatisch eine große Zahl verschiedener Währungen mit ein, deren Kurse bei einer Zuspitzung der Krise in Europa gegenüber dem Euro steigen dürften.

© Fairvalue, aktualisiert am 06.01.2019

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