geeignet - Sonne

High-Yield-Fonds

Geeignet für erfahrene Anleger mit größerem Vermögen als Portfolio-Beimischung.

High-Yield-Fonds kaufen Hochzinsanleihen. Diese Anleihen werden von Staaten oder Unternehmen herausgegeben, die nur über eine mäßige bis schlechte Kreditwürdigkeit verfügen. Ihre Bonitätsnoten, die von Ratingagenturen vergeben werden, liegen unter dem Gütesiegel „Investment Grade“. Das Siegel „Investment Grade“ erhalten nur Anleiheherausgeber, bei denen es als ziemlich sicher gilt, dass sie ihre Schulden auch zurückzahlen können. Hochzinsanleihen haben höhere Ausfallwahrscheinlichkeiten. Und deswegen müssen die Herausgeber auch höhere Zinsen bieten, damit sie ihre Papiere auf den Anleihemärkten loswerden.

Die meisten High-Yield-Fonds legen ihr Kapital in Unternehmensanleihen an. Hochzinsanleihen von Staaten sind häufig in Fonds enthalten, die sich auf Schwellenländeranleihen konzentrieren (siehe Rentenfonds).

Wie Sie ein fast unschlagbares ETF-Portfolio zusammenstellen und managen, zeigt Finanzjournalist und Fairvalue-Herausgeber Markus Neumann in seinem neuen Buch. Darin verdichtet er aktuelle Erkenntnisse der Finanzmarktforschung und eigene exklusive Datenanalysen zu einem konsistenten Ratgeber für Anleger, die ihren Erfolg nicht dem Zufall überlassen wollen. (Gebundenes Buch 215 x 140 x 25 mm, 256 Seiten, ISBN: 978-3-94689659-3). Blick ins Buch

Renditechance

Wenn es gut läuft, lassen sich mit High-Yield-Fonds Renditen erzielen, die ähnlich hoch sind wie die von Aktienfonds.

Sicherheit

Die Kurse von High-Yield-Fonds können kräftig schwanken. Das liegt unter anderem daran, dass Hochzinsanleihen von Unternehmen stärker auf Konjunkturschwankungen reagieren. Läuft die Wirtschaft schlecht, nehmen Firmen weniger Geld ein, mit dem sie ihren Schuldendienst bedienen können. Das Risiko eines Zahlungsausfalls steigt, weswegen viele Anleger ihre Anleihen verkaufen. Umgekehrt läuft es, wenn die Konjunktur boomt. In solchen Phasen sind Hochzinsanleihen besonders gefragt, die Kurse steigen.

Bei der Beurteilung von Werthaltigkeit und Ausfallwahrscheinlichkeit von Hochzinsanleihen müssen sich Anleger auf die Expertise von Ratingagenturen und Fondsmanagern verlassen. Doch auch die können danebenliegen. Grundsätzlich gilt: Wenn ein Unternehmen in eine Pleite schlittert, können dessen Anleihen stark an Wert verlieren oder wertlos werden.

Flexibilität

High-Yield-Fonds können börsentäglich ge- und verkauft werden.

Empfehlung

Wie bei allen Fonds gilt auch bei High-Yield-Fonds: börsengehandelte Indexfonds (ETF) sind transparenter als aktiv gemanagte Fonds. ETF auf High-Yield-Bonds eignen sich gut zur Diversifikation von gemischten ETF-Portfolios. Eine ausführliche Analyse zu Hochzinsanleihen und ETF-Empfehlungen liefert der Beitrag High-Yield-Bonds.

© Fairvalue, aktualisiert am 23.09.2020

Beitrag teilen

Alle Finanzprodukte in der Übersicht

Aktuelle Beiträge

Geldanlage

Rohstoff-ETF: Nicht alle Fonds sind gut

Geldanlage

Rohstoff-ETF – lohnen sich optimierte Indexstrategien?

Rund 30 Rohstoff-ETF werden an deutschen Börsen gehandelt. Manche bilden klassische Indizes ab, andere setzen auf optimierte Strategien, die höhere Renditen liefern sollen. Welche Fonds sich als langfristiger Portfoliobaustein eignen, analysiert Fairvalue.

US-Dollar - Deutsche Anleger stecken in einem Dilemma

Wechselkurse

Das Dollar-Dilemma

Der US-Dollar ist so teuer wie zuletzt vor 20 Jahren. Viele Anleger fürchten eine Trendwende und fragen sich, wie sie die üppigen Kursgewinne der vergangenen Jahre konservieren können. Oder gilt für Wechselkurse „der Herr hat`s gegeben, der Herr hat`s genommen“? Eine Bestandsaufnahme.

Gold gehört nach Ansicht von Gerd Kommer eher nicht ins Portfolio

Analyse

Kommers Goldpornografie

Der Buchautor und Vermögensverwalter Gerd Kommer zählt zu den populärsten Geldanlageexperten in Deutschland. Doch seine Analysemethoden sind bisweilen fragwürdig. Mit dubiosen Behauptungen und willkürlich ausgewählten Daten redet der gefragte Fachmann die Anlageklasse Gold schlecht.