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Hedgefonds

sind Fonds, die sehr unterschiedliche Strategien verfolgen. Das Spektrum reicht von konservativ bis hochspekulativ. In Deutschland sind Hedgefonds nicht zugelassen. Hier dürfen Privatanlegern nur Dachfonds, die in viele Einzel-Hedgefonds investieren, angeboten werden. Zudem sind Zertifikate, die die Wertentwicklung von Hedgefonds abbilden sollen, auf dem Markt. Für private Anleger sind aber auch Dach-Hedgefonds nicht zu empfehlen: Sie sind intransparent, teuer und bergen unkalkulierbare Risiken. Denn Hedgefonds-Manager lassen sich kaum in die Karten schauen.

Hedgefonds sind auf allen Märkten unterwegs. Sie handeln unter anderem Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Währungen und Derivate. Theoretisch können Hedgefonds mit ihren Strategien immer Gewinne machen, unabhängig davon, ob die Märkte gerade steigen oder fallen. Doch in der Vergangenheit gingen ihre Konzepte häufig nicht auf. Viele erlitten während der Finanzkrise Schiffbruch und mussten schließen. Auch in den Jahren 2016 und 2017 mussten einige prominente Hedgefondsmanager aufgegeben. Manche Finanzmarktexperten sind zudem der Ansicht, dass Hedgefonds mit ihren milliardenschweren Spekulationen, die oft mit Krediten finanziert sind, das internationale Finanzsystem destabilisieren.

© Fairvalue, aktualisiert am 09.01.2019

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