Asset Backed Securities

Asset Backed Securities (ABS) sind Anleihen, die zwar mit Kreditforderungen gesichert sind. Doch die Werthaltigkeit dieser Kreditforderungen können nur wenige Spezialisten mit Hilfe aufwändiger Analysen beurteilen. ABS-Papiere laufen nur so lange gut, wie die Kreditnehmer ihre Raten zahlen. Mit dem Ausbruch der Immobilienkrise in den USA 2007 stürzten die Kurse einiger ABS-Papiere ab.

Internationale Investoren fürchteten, dass viele Amerikaner mit geringen Einkommen ihre Schulden nicht zurückzahlen würden. Auch einige in Deutschland vertriebene Rentenfonds, die als sicher galten, hatten in riskante ABS-Papiere investiert. Sie mussten zum Teil hohe Verluste verkraften.

Anders als bei Pfandbriefen, müssen bei ABS-Papieren die jeweiligen Investoren unmittelbar für den Ausfall von Krediten geradestehen – und sich selbst darum bemühen, die Schulden einzutreiben.

© Fairvalue, aktualisiert am 22.12.2018

Beitrag teilen

Alle Finanzprodukte in der Übersicht

Aktuelle Beiträge

Geldanlage

Einen Börsencrash überstehen Anleger am besten mit einem gut diversifizierten Portfolio

Anlagestrategie

Stell dir vor, es ist Börsencrash – und keiner geht hin

Nichts fürchten Anleger mehr als einen Börsencrash. Aus Angst vor Verlusten, treffen sie meist falsche Entscheidungen, wenn die Aktienkurse fallen und verlieren so viel Geld. Doch wie lässt sich ein Anlageportfolio souverän durch Krisen manövrieren? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Crashtest: Sichere Aktien für unsichere Zeiten

Analyse

Der ultimative Crashtest: Sichere Aktien für unsichere Zeiten

Gibt es vergleichsweise sichere Aktien? Fairvalue hat den Crashtest gemacht und die Kursentwicklung von elf Aktiensektoren während vier Börsenabstürzen untersucht. Die Ergebnisse widerlegen manche Empfehlung von Banken – und bestätigen eine alte Börsianer-Weisheit: „Gegessen wird immer“.

Robo-Advisor sind auch nur Menschen

Digitale Vermögensverwaltung

Robo-Advisor sind auch nur Menschen

Neue digitale Vermögensverwaltungen, sogenannte Robo-Advisor, bieten im Internet standardisierte Anlageportfolios an. Der Verzicht auf menschliche Berater soll Kosten senken. Dennoch haben die Angebote ihren Preis. Sie eignen sich für Anleger, die sich nicht selbst mit dem Thema Geldanlage beschäftigen wollen.

Dossier

Kapitalanlage

Vorsicht Finanzberatung

Wenn es um Geldanlage geht, lassen sich die meisten Deutschen von ihrem Finanzberater einwickeln. Doch deren Anlagevorschläge sind oft nicht im Interesse des Kunden. Denn Banken empfehlen gerne die Produkte, an denen sie die höchsten Provisionen verdienen. Deshalb ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Wie Sie einen guten von einem schlechten Berater unterscheiden, lesen Sie in unserem Dossier.

Vorsicht Finanzberatung

PRODUKTCHECK