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Geschlossene Fonds

sind langjährige Unternehmensbeteiligungen. Hohen Renditechancen stehen ebenso hohe Risiken gegenüber. Wegen des Verlustrisikos sind geschlossene Fonds für Kleinanleger nicht geeignet. Sie sind nur etwas für vermögende Anleger, die notfalls einen Totalverlust verkraften können.

Bei geschlossenen Fonds handelt es sich um Gesellschaften von Anlegern, die sich meist für viele Jahre an einem größeren Investitionsvorhaben beteiligen. Sie investieren in der Regel in Sachwerte wie Schiffe (siehe Schiffsfonds), Immobilien (siehe geschlossene Immobilienfonds), Wind und Solarparks, Wasserkraft, Biogas (siehe geschlossene Ökofonds), Geothermie und Wälder (siehe Waldinvestments).

Die Investitionsobjekte werden mit Eigenkapital und mit Krediten finanziert. Sobald die Initiatoren bei Anlegern das benötigte Eigenkapital eingesammelt haben, wird der Fonds geschlossen. Es können keine neuen Investoren mehr aufgenommen werden. Anleger geschlossener Fonds können ihre Verträge meist nicht vor Ablauf der Fondslaufzeit kündigen. Wer seinen Anteil trotzdem verkaufen will, kann das über die Deutsche Zweitmarkt AG versuchen. Je schlechter die wirtschaftliche Situation des Fonds ist, desto weniger bekommt ein Anleger für seinen Anteil. In der Regel ist ein Verkauf der Fondsanteile mit hohen Verlusten verbunden.

© Fairvalue, aktualisiert am 04.01.2019

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