ungeeignet - Regenwolke

Geschlossene Fonds

sind langjährige Unternehmensbeteiligungen. Hohen Renditechancen stehen ebenso hohe Risiken gegenüber. Wegen des Verlustrisikos sind geschlossene Fonds für Kleinanleger nicht geeignet. Sie sind nur etwas für vermögende Anleger, die notfalls einen Totalverlust verkraften können.

Bei geschlossenen Fonds handelt es sich um Gesellschaften von Anlegern, die sich meist für viele Jahre an einem größeren Investitionsvorhaben beteiligen. Sie investieren in der Regel in Sachwerte wie Schiffe (siehe Schiffsfonds), Immobilien (siehe geschlossene Immobilienfonds), Wind und Solarparks, Wasserkraft, Biogas (siehe geschlossene Ökofonds), Geothermie und Wälder (siehe Waldinvestments).

Die Investitionsobjekte werden mit Eigenkapital und mit Krediten finanziert. Sobald die Initiatoren bei Anlegern das benötigte Eigenkapital eingesammelt haben, wird der Fonds geschlossen. Es können keine neuen Investoren mehr aufgenommen werden. Anleger geschlossener Fonds können ihre Verträge meist nicht vor Ablauf der Fondslaufzeit kündigen. Wer seinen Anteil trotzdem verkaufen will, kann das über die Deutsche Zweitmarkt AG versuchen. Je schlechter die wirtschaftliche Situation des Fonds ist, desto weniger bekommt ein Anleger für seinen Anteil. In der Regel ist ein Verkauf der Fondsanteile mit hohen Verlusten verbunden.

© Fairvalue 07.11.2017

Beitrag teilen

Alle Finanzprodukte in der Übersicht

Aktuelle Beiträge

Geldanlage

Fondsvergleich: Die Ersten werden die Letzten sein

Anlagestrategie

Fondsvergleich: Die Ersten werden die Letzten sein

Beim Fondsvergleich wählen Anleger meist die aktiv gemanagten Aktienfonds, die in der jüngeren Vergangenheit die höchsten Renditen lieferten. Doch diese vermeintlichen Gewinnerfonds entwickeln sich in der Zukunft oft unterdurchschnittlich. Anleger fahren besser, wenn sie systematisch Verliererfonds auswählen.

ETF kaufen - nicht immer ohne Überraschungen, was den Börsenpreis angeht

Börsengehandelte Indexfonds

ETF kaufen und verkaufen – Versteckte Kosten schmälern die Rendite

ETF gelten als transparent, flexibel und kostengünstig. Doch in Wahrheit ist der Börsenhandel mit Indexfonds für Privatanleger schwer durchschaubar. Sie zahlen meist überhöhte Preise, wenn sie ETF kaufen. Und wer während Crashs verkauft, muss oft besonders hohe Abschläge auf den fairen Wert des Fonds hinnehmen.

Bei extrem hohem KGV sollte man einen Aktienmarkt auch mal links liegen lassen

Anlagestrategie

KGV – Was die Bewertungskennzahl über Aktien aussagt

In den USA sind Aktien so hoch bewertet wie vor dem Börsencrash im Jahr 1929 – gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das der Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller entwickelte. Viele Anleger fragen sich inzwischen, ob sie besser aussteigen sollten. Doch das ist möglicherweise die falsche Entscheidung.

Dossier

Kapitalanlage

Vorsicht Finanzberatung

Wenn es um Geldanlage geht, lassen sich die meisten Deutschen von ihrem Finanzberater einwickeln. Doch deren Anlagevorschläge sind oft nicht im Interesse des Kunden. Denn Banken empfehlen gerne die Produkte, an denen sie die höchsten Provisionen verdienen. Deshalb ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Wie Sie einen guten von einem schlechten Berater unterscheiden, lesen Sie in unserem Dossier.

Vorsicht Finanzberatung

PRODUKTCHECK