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Rürup-Fondssparplan: Mit ETF vorsorgen – und Steuern sparen

Von Dr. Alexander Kihm, Raisin Pension

Rürup-Fondssparplan: Mit ETF Vermögen aufbauen

Wer mit einem selbstgemanagten ETF-Portfolio Vermögen für die Rente aufbauen möchte, kann dafür einen Rürup-Fondssparplan nutzen – und staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Für 2021 dürfen Rürup-Anleger Einzahlungen von derzeit bis zu 25.046 Euro zu 92 Prozent von der Steuer absetzen.

Viele Anleger, die in ein diversifiziertes Portfolio aus börsengehandelten Indexfonds (ETFs) investieren, wollen mit dem aufgebauten Vermögen im Alter ihre Rente aufbessern. Was die Wenigsten wissen: Das geht auch mit staatlicher Förderung. Wer die nutzt, kann je nach Einkommen, Steuer- und Erwerbsstatus tausende Euro Steuern sparen – und dennoch in ein selbstgemanagtes ETF-Portfolio investieren.

Das macht die sogenannte Rürup-Rente möglich, die im offiziellen Behördendeutsch „Basisrente“ heißt. Sie soll vor allem Selbstständigen den Aufbau einer privaten Rente erleichtern. Anders als bei einem Riester-Vertrag gibt es aber keine Zulagen vom Staat. Die Förderung besteht aus Steuererleichterungen.

Wer in eine Rürup-Rente einzahlt, kann bis zu 25.046 Euro steuerlich geltend machen. 92 Prozent davon (23.042 Euro) rechnet das Finanzamt für das Jahr 2021 als sogenannte Sonderausgaben an. In den kommenden vier Jahren steigt der anrechenbare Betrag jeweils um 2 Prozent.

Rürup-Fondssparplan: So viel bringt die staatliche Förderung

Was diese staatliche Förderung konkret bringt, zeigt folgendes Beispiel. Angenommen ein heute 37-jähriger Selbstständiger verdient nach Abzug der Betriebskosten 60.000 Euro im Jahr und zahlt jährlich 6.000 Euro (500 Euro pro Monat) in eine Rürup-Rente ein. Dann beträgt die jährliche Steuerersparnis für 2020 gut 2.000 Euro. Bis zum Renteneintritt mit 67 summiert sich die Förderung auf knapp 64.000 Euro. Der Staat hat quasi rund ein Drittel der eingezahlten Summe von insgesamt 180.000 Euro beigesteuert.

Solche Steuervorteile können nicht nur Selbstständige und Freiberufler nutzen. Die Rürup-Rente steht auch Beamten und Angestellten offen.

Gut informierte Anleger sind skeptisch, wenn der Staat mitmischt

Wer sich eigenständig um seine Altersvorsorge kümmert und sich bei der Geldanlage nicht reinreden lassen will, steht staatlich geförderten Vorsorgeprodukten nicht selten kritisch gegenüber. Denn die meisten Angebote werden beispielsweise von der Stiftung Warentest regelmäßig als zu teuer kritisiert. Auch wegen mangelnder Transparenz und Flexibilität schrecken viele Interessenten zurück.

Doch es geht auch anders, zeigt der Altersvorsorgespezialist Raisin Pension. Das Unternehmen bietet Rürup-Fondssparpläne mit ETFs und klassischen Indexfonds an. Im Rahmen dieser Verträge können Anleger sich ein individuelles ETF-Portfolio zusammenstellen und es eigenständig managen. Raisin Pension und deren Partnerbank Sutor liefern die Infrastruktur und führen auf Wunsch ein kostenloses jährliches Rebalancing durch. Dabei werden die Portfoliobestandteile auf ihre ursprünglich gewählte Gewichtung zurückgesetzt.

Anleger können aus einem großen ETF-Angebot wählen

Rürup-Sparer können aus einem Angebot von mehr als 150 ETFs und Indexfonds wählen. Die Auswahl deckt die wichtigsten Anlageklassen ab: Aktien von weltweit bis regional, Anleihen von sicher bis riskant sowie Geldmarktfonds und Rohstoffe.

Hinzu kommen sogenannte Smart-Beta-ETFs. Dabei handelt es sich um Fonds, die auf Aktien mit bestimmten Eigenschaften setzen, etwa auf Titel, die hohe Dividenden ausschütten (High Yield) oder deren Kurse in der Vergangenheit besonders wenig schwankten (Minimum Volatility). Smart-Beta-ETFs haben das Ziel, langfristig besser als der jeweilige Marktdurchschnitt abzuschneiden.

Im Programm sind auch ETFs, die nachhaltig investieren. Solche Produkte enthalten vorwiegend Aktien von Unternehmen mit höheren Umwelt- und Sozialstandards. Zur vollständige Fondsliste

Portfolio-Umschichtungen sind jederzeit möglich

Mit den angebotenen Fonds können Anleger ETF-Portfolios für jeden Geschmack und jedes Risikoprofil zusammenstellen. Auch die Fairvalue-Portfolios lassen sich weitgehend nachbauen. Nur die Anlageklasse Gold  und ein ETF auf Nahrungsmittelaktien fehlen.

Die Rürup-ETF-Portfolios von Raisin Pension können jederzeit umgeschichtet werden. Dabei haben die Kunden die Wahl zwischen zwei Varianten:

  1. Der Bestand bleibt wie er ist. Nur neue Einzahlungen fließen in ein geändertes Portfolio.
  2. Anleger können aber auch Fondsanteile verkaufen und den Erlös in andere ETFs investieren.

Es dauert in der Regel fünf bis zehn Bankarbeitstage bis solche Änderungen ausgeführt sind. Das bedeutet: Kurzfristiges Trading ist mit dem ETF Rürup nicht möglich. Vielmehr zielt das Konzept auf eine langfristige, passive Strategie, bei der nur wenig gehandelt wird. Ein solches Anlagekonzept hat sich in der Vergangenheit als vorteilhaft erwiesen.

Während der Ansparphase sind alle Kapitalerträge steuerfrei. Dividenden und Gewinne, die aus Umschichtungen resultieren, dürfen unversteuert wiederangelegt werden. Alle Details zum ETF Rürup von Raisin Pension

Welche Portfolio-Zusammensetzung sollten Anleger bei einem Rürup-Fondssparplan wählen?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Sie hängt von der ökonomischen und psychischen Risikotragfähigkeit eines Sparers ab. Wer relativ jung anfängt und keine Angst vor Kursschwankungen hat, kann zunächst auf ein ETF-Portfolio setzen, dass nur aus riskanten Anlagen besteht wie Aktien, High-Yield-Bonds, Schwellenländeranleihen und Rohstoffen. Sichere Investments wie Euro-Staatsanleihen von Ländern mit guter Bonität sind derzeit für den Vermögensaufbau wenig geeignet. Sie werfen kaum Erträge ab.

Zwar sind Verluste mit Aktien und anderen riskanten Anlagen langfristig unwahrscheinlich. Doch bei einem Rürup-Fondssparplan gibt es eine nicht zu unterschätzende Schwierigkeit. Anleger müssen eine Punktlandung mit ihrem Portfolio hinlegen, weil das aufgebaute Vermögen zu einem festgelegten Zeitpunkt in eine lebenslange Rente umgewandelt wird.

Sollte es wenige Jahre vor diesem Termin zu einem größeren Börsencrash kommen, kann ein beträchtlicher Teil des erwirtschafteten Kapitals auf den letzten Metern wieder verloren gehen, falls  die Zeit für eine Erholung nicht mehr ausreicht. Insofern besteht die Kunst darin, nicht zu früh und nicht zu spät Risiko aus dem Portfolio zu nehmen und nach und nach in sichere Anleihen und Geldmarktfonds umzuschichten.

Die Flexibilität von Rürup-Fondssparplänen ist begrenzt

Beim ETF Rürup von Raisin Pension können Kunden in der Ansparphase ihre Einzahlungen jederzeit nach oben oder unten anpassen, Sonderzahlungen leisten oder mit den Sparraten ganz aussetzen, falls es einmal zu einem finanziellen Engpass kommen sollte. Was nicht geht: Rürup-Verträge sind grundsätzlich nicht kündbar. Einen Rückkaufwert gibt es nicht. Wer aussteigen will, kann seinen Vertrag nur beitragsfrei stellen und auf dessen Fälligkeit warten.

Das Rürup-Konzept sieht zudem eine monatliche Rentenzahlung bis zum Lebensende vor. Eine Auszahlung des erwirtschafteten Kapitals am Ende der Ansparphase ist gesetzlich nicht zulässig.

Wieviel Rente bringt ein Rürup-Fondssparplan?

Wie hoch die Rente mit einem Rürup-Fondssparplan letztlich ausfällt hängt davon ab, wie sich die Kapitalmärkte während der Ansparphase entwickelten und natürlich von der gewählten Anlagestrategie.

Kommen wir noch einmal auf unseren Beispiel-Anleger zurück. Angenommen sein ETF-Portfolio warf in der Ansparphase von 30 Jahren jährlich 5 Prozent Rendite ab. Dann würde sich das eingezahlte Kapital in etwa auf 360.000 Euro verdoppeln.

Die jährliche Brutto-Rente betrüge 1.265 Euro. Diesen Betrag muss der Sparer versteuern. Nach Steuern bleiben netto noch 892 Euro. Rechnet man Netto-Einzahlungen und Netto-Rentenauszahlungen gegeneinander auf, muss der Anleger in diesem Szenario älter als 78 werden, um eine positive Rendite zu erzielen. Je älter er wird, desto mehr lohnt sich der Rürup-Fondssparplan.

Tipp: Ob der ETF Rürup auch für Sie vorteilhaft ist, können Sie mit dem Rürup-Rechner von Raisin Pension durchspielen. Das Tool zeigt Ihnen die Ergebnisse für unterschiedliche Szenarien an. Zum Rechner

Aber nicht nur die Lebenserwartung hat entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis eines Rürup-Vertrages. Auch die in der Ansparphase erwirtschaftete Rendite spielt eine wichtige Rolle. Je niedriger sie ist, desto älter muss ein Sparer werden, um den sogenannten Break-even-Punkt zu erreichen. Bei einer Rendite von 1 Prozent pro Jahr wären das in unserem Beispiel 87 Jahre.

Verwaltungskosten schmälern die Rendite

Grundsätzlich haben natürlich auch die Kosten Einfluss auf die Rentabilität eines Rürup-Fondsparplans. Je höher sie sind, desto niedriger fällt in der Regel die Rendite aus. Deswegen setzt Raisin Pension auf ETFs und Indexfonds. Deren Kosten liegen weit unter denen von aktiv verwalteten Fonds, die mit der geschickten Auswahl von Wertpapieren versuchen, die durchschnittliche Marktrendite zu übertreffen. Zahlreiche Studien zeigen, dass dies über lange Anlagezeiträume in der Regel nicht klappt.

Unsere Empfehlung

Der Rürup-ETF-Sparplan eignet sich für Anleger, die ihr ETF-Portfolio selbständig zusammenstellen möchten. Während der Ansparphase profitieren Sie von hohen Steuererstattungen. Voraussetzung ist ein entsprechendes Einkommen. Ob sich eine Rürup-Rente am Ende lohnt, hängt letztlich davon ab, wie alt ein Sparer wird.

Wichtig: Wer eine Rürup-Rente abschließt, sollte den Vertrag bis zum Ende der Ansparphase durchhalten können. Eine Kündigung ist nicht möglich.

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© Fairvalue, aktualisiert am 05.01.2021

Fotografie: Nick Karvounis / Unspalsh

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